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Schlepper- und Motorenfreunde
Windmais e.V.

Landwirtschaftliches Oldtimermuseum Windmais

Das landwirtschaftliche Oldtimermuseum in Windmais bietet Einblicke in die Motorisierung der Landwirtschaft von 1900 - 1970.
Eine Vielzahl von alten Traktoren, Standmotoren, Handwerksgeräte und Werkzeuge zeigen kulturgeschichtliche Zeugnisse der guten alten Zeit.
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Das zwischen 1998 - 2001 in Eigenleistung erbaute Gebäude beheimatet auf über 1000m² Ausstellungsfläche ein breites Spektrum der Bereiche Landwirtschaft, Straßenbau und Forstwirtschaft.
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Vertreten sind hierbei alle Marken und Hersteller. Neben mehreren Lanz Bulldogs, z.B. Modell 7506 aus dem Jahre 1937 und Modell 5506 von 1951 reihen sich zahlreiche andere Marken, wie Ursus, Hanomag, Kramer, Hatz, Schlüter, Porsche, Eicher, MAN, Allgaier, Fendt, Normag, Holder, Fahr, Steyr, Zettelmeyer, Deutz und Röhr in die lange Reihe, der auch zum Teil im Originalzustand erhaltenen Sammlerstücke ein.
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Auch eine Vielzahl von Anbaugeräten gehört zum Inventar des Museums. Angefangen von sämtlichen Feldarbeitsmaschinen, bis zur Getreide- / Stroh- und Heuernte gibt es auch ein breites Spektrum an Handwerkzeugen aus den Bereichen Holz und Metall zu bestaunen.
 
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Nicht nur Traktor- und Landwirtschaftsliebhaber kommen im Museum der Schlepper-und Motorenfreunde auf ihre Kosten. Im Laufe der Jahre hat sich auch eine stattliche Sammlung an Baumaschinen angesammelt. Zwei Radseilbagger des Herstellers Fuchs mit der Modellbezeichnung Fuchs 301 sowie einer der letzten "überlebenden" Modelle Fuchs 300 schmücken den Außenbereich der Halle. Auch Radlader, Kettenraupen und eine funktionsfähige Straßenwalze werden immer wieder mal bei Vorführungen bewegt.

 

Ein weiteres Schmuckstück der Schlepper und Motorenfreunde aus Windmais ist ein acht Meter langer und vier Meter hoher Dieselmotor der Marke MAN, den man aus einem Salzbergwerk bei Berchtesgaden ausgebaut hat. Dort diente er Jahrzehnte lang als Notstromgenerator. Baugleiche Motoren dieser Art fanden in der Vergangenheit auch in den ersten U-Booten der deutschen Kriegsmarine Verwendung .
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Dieses Ungetüm wiegt fast 9 Tonnen. Das genaue Baujahr ist nicht bekannt, es dürfte aber in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts liegen. Der Motor leistet rund 320 PS aus acht Zylindern bei 30 Litern Hubraum und schafft maximal 750 Umdrehungen pro Minute. Dabei kann er eine Leistung von bis zu 250 kVA erbringen, was in etwa 200 KW/h entspricht. Der Motor wurde auf zwei LKW-Achsen aufgebaut und kann damit auch transportiert werden. Das Gespann hat alle notwendigen Flüssigkeiten wie Diesel und Kühlwasser an Bord und kann überall autark betrieben werden. Sehr interessant und nicht alltäglich ist der Startvorgang dieses Motors. Hierbei wird Druckluft (ca. 40-60 bar) in den Brennraum einzelner Zylinder eingespeist, die dann die Kurbelwelle antreiben. Ein mit einem Verdampfermotor angetriebener Druckluftkompressor sorgt für die nötige Startdruckluft.
 
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Landwirtschaftliches Oldtimermuseum

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